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Einzelausstellung: Allen Jones - Neue Arbeiten (vorbei)

28 Februar 2004 bis 10 April 2004
  Allen Jones - Neue Arbeiten
Allen Jones
 
www.hilger.at Hilger modern

Hilger modern
Dorotheergasse 5
1010 Wien
Österreich (Stadtplan)

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www.hilger.at


Allen Jones Neue Arbeiten Ausstellungseröffnung: Samstag, 28. Februar 2004, 11-14Uhr (bis 10. April) Der Künstler ist anwesend.

Allen Jones, 1937 als Sohn walisischer Eltern in Southampton geboren, erhält seine künstlerische Ausbildung in Londen: 1955 - 1959 am Hornsey College of Art und am Royal College of Art. Ab 1960 beteiligt Jones sich an den Ausstellungen der „Young Contemporaries", die der englischen Pop-art zum Durchbruch verhelfen. Schon im folgenden Jahr ist er erstmals auf der Pariser Biennale vertreten, deren Prix des Jeunes Artistes er 1963 gewinnt. In den 60er Jahren verstärkt sich sein Interesse an obsessiven psycho-physischen Verhaltensweisen sowie an erotischen Darstellungen. Das Ergebnis sind Bilder mit textilen Dessous und anderen Bekleidungsstücken aus hautengen Materialien wie Leder, Latex oder Gummi, von Pin-up-Girls auf provozierende Weise vorgeführt. Es geht Jones durchaus um die Vermittlung elementarer Sinnlichkeit, was ihm von feministischer Seite zahlreiche Vorwürfe einträgt, doch wurden die Grundmotive nicht von ihm erfunden, sondern nur freigestellt und in der Manier der Pop-Art dargestellt. Von 1965 an spielt das weibliche Bein eine Hauptrolle. Der hochhackige schwarze Schuh, ein archetypischer Schuh, wird unvermeidlich. Die harte Modellierung der langen Beine erweckt den Eindruck großen körperlichen Gewichts, weshalb sich die Figuren auf die untere Bildkante stützen. Von da ist der Weg nicht weit zu den ersten plastischen Produkten, mit denen Jones ein weiteres Mal Aufsehen erregt, sollen doch die weiblichen Figuren, lebensgroß aus Ton geformt und in Fiberglas gegossen, fetischistischen Karyatiden gleich als Hutständer, Stuhl und Tisch dienen. Allen Jones ist auch Bildhauer. Manchmal sind die Grenzen fließend, wenn Jones reliefartig ausgeprägte Elemente in seine Bilder einbezieht, und andererseits überzieht die Malerei seit langem die in Farbe gehaltenen Skulpturen aus Metall.

Seine Arbeiten werfen u.a. die Frage nach der Funktion der Farbe auf: Farbe als Beschreibung, als Erinnerung, Dekoration, als Geschwindigkeit oder Raum. 1965 zeigte er zum ersten Mal in einer Einzelausstellung in Los Angeles Skulpturen. 1984 entstand eine erste Auftrags-Skulptur für ein internationales Gartenfestival in Liverpool, der eine Reihe weitere Skulpturen für den öffentlichen Raum folgten. Jones geht es nicht um Narration oder Repräsentation, abstrakte und figurative Elemente vermischen sich. Bildmaterial und Text unter www.hilger.at

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