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Der Berliner
Künstler Benedikt Richert
stellt in der Galerie Ambacher Contemporary aus.
Er ist Meisterschüler von Professor Burkhard Held,
bei dem er von 2002 bis 2008 an der Universität
der Künste in Berlin (UDK) studierte.
Benedikt Richert ist wohl einer der letzten zeitgenössischen Maler,
dem eine Verwandschaft mit den Romantikern zugeschrieben werden kann.
Geheimnisse umgeben fast alle Personen auf seinen Bildern.
Eine Frau sitzt neben einem Papagei in der Dunkelheit, vielleicht auch in einem dunklen Raum,
wie traumverloren. Jedenfalls befindet sie sich in einem undefinierbaren Raum,
in einer Leere, die man weit über das Bild hinaus zu spüren vermag.
Melancholie und Einsamkeit umhüllen die Figuren in Benedikt Richerts Werken.
Seine Protagonisten erzählen keine Geschichte, vielmehr geben sie Rätsel auf.
Es sind ungeklärte Situationen, in denen etwas im Verborgenen liegt.
Die Stimmung erinnert oft an William Turner, Caspar David Friedrich oder an einen frühen Picasso.
Richert malt ausschließlich in Öl.
Mit zahlreichen Lasuren zaubert er feinste Farbnuancen, sanfte
Übergänge und wunderbar neblige Stimmungen auf seine Bilder.
Dicke Farbkleckse bilden winzige Inseln,
die sich reliefartig von der Leinwand abheben.
Die Bilder erinnern an die von alten Meistern.
Doch kleine Brüche wie die unverhofften Farbkleckse
sorgen für eine Frische und Spontaneität, die
seine Kunst ganz in die Gegenwart holt.
Heute am m 22. November ab 18 Uhr präsentiert die Galerie Ambacher Contemporary
erstmalig den jungen 32jährigen Berliner Künstler in einer Einzelausstellung.
"In der unentschlossenen Zeit" ist der Titel dieser Schau,
die faszinierende Bilder eines
außergewöhnlichen Malers zeigt. |