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Einzelausstellung: BRIDGES – INTERSPACES – SKY (vorbei)

18 Juli 2002 bis 3 August 2002
  BRIDGES – INTERSPACES – SKY
 
www.alexanderochs-galleries.com ALEXANDER OCHS GALLERIES BERLIN | BEIJING

ALEXANDER OCHS GALLERIES BERLIN | BEIJING
Besselstr. 14
10969 Berlin
Deutschland (Stadtplan)

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www.alexanderochs-galleries.com


Ik-Joong Kang + Büro 213 Schell/ Ziegler

Im Rahmen des Ausstellungsprojektes Rethinking: space. time. architecture des Bund Deutscher Architekten und Staatliche Museen zu Berlin.

Im Unterschied zum Architekten kann ein Künstler seinen Ideen - auch ohne funktionale Zusammenhänge - Raum geben. Der künstlerischen Herangehensweise des in New York lebenden Koreaners Ik-Joong Kang eine pure architektonische Plattform für seine Gedanken und Ideen zu geben, ist eine Intention der Berliner Architekten Ute Ziegler und Markus Schell.

Die Herausforderung hybride und interdisziplinäre Arbeitsformen im planerischen und konzeptionellen Bereich zu erproben, hat im April 1997 zur Gründung des Büro 213 geführt. Neben Theoretikern und Bildenden Künstlern arbeitet das Büro mit Softwareexperten und Grafikern zusammen. Das Interesse gilt auch Orten, die abseits liegen - neuen Zusammenhängen und Zwischenräumen, die dringender Aufmerksamkeit bedürfen.

In diesem Kontext wurden die brachliegenden Treppenhaustürme im zweiten Hof der Sophiensäle als Ausgangspunkt für das Ausstellungsprojekt wiederentdeckt. Die Treppenhäuser liegen sich gegenüber und bieten eine ideale bauliche Struktur für die interkulturelle und bipolare Arbeitsweise von Ik-Joong Kang.

Das Innere der Treppenhäuser schneidet eine skulpturale Wand, die über alle Geschosse vom Parterre bis zum Dachgeschoss reicht. Der Künstler schuf hierfür eine modulare Struktur, bestehend aus kleinsten Graphiken im Format 3 inch x 3 inch, die die Wand zu Tausenden bedecken und bezieht sich hier auf die koreanische Tradition prunkvoll verzierter Kassettendecken.

Die der 20 Meter hohen und 0,4 Meter starken Skulptur gegenüber liegenden Treppenhaus-Wände wurden von den Architekten verspiegelt, sodass sich Ik-Joong Kangs Module visuell ins Unendliche fortzusetzen scheinen. Die Treppenabsätze bilden kleine Ausstellungsräume, in denen der Künstler unterschiedliche, auch multimediale Kunstwerke installiert.

Die beiden sich gegenüberliegenden Treppenhäuser werden im Außenbereich mit einem Baugerüst, welches über sämtliche Geschosse verläuft, verbunden. Besucher können sich auf dem Gerüst von einer Seite zur anderen bewegen und dort verweilen. Die Struktur spielt mit der Idee traditioneller asiatischer Architektur, Innen- und Aussenräume zu verbinden. Nicht nur der Innenhof der Sophiensäle und die Häuser der Nachbarschaft, auch der Himmel werden Teil der Ausstellung.

In ein, in das Gerüst integrierten Gartenhaus lädt Ik-Joong Kang Berliner Kinder ein, sich mit Zeichnungen über ihre Zukunftsträume am Projekt „Amazed World" zu beteiligen. Amazed World versammelt gezeichnete und gemalte "Träume" von Kindern aus aller Welt. 45000 Zeichnungen von Kindern aus 135 Ländern sind seit dem 11. September 2001 im New Yorker UN-Building zu sehen. Für 2003 ist eine Gesamtpräsentation mit den Zeichnungen, auch der Berliner Kinder geplant.

Mit Unterstützung von Margarette Lee, New York; der Botschaft der Republik Korea Berlin und Preusse AG Hamburg.

Ik-Joong Kangs Ausstellung "Cologne Pagoda & other works" ist noch bis zum 13. Oktober 2002 im Museum für Ostasiatische Kunst – SMPK Berlin / Dahlem zu sehen.

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