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Gruppenausstellung: Die Nacht ist in den Tag verliebt (vorbei)

15 November 2012 bis 26 Januar 2013
  Die Nacht ist in den Tag verliebt
 
www.galerie-mam.com MAM Mario Mauroner Contemporary Art

MAM Mario Mauroner Contemporary Art
Weihburggasse 26
1010 Wien
Österreich (Stadtplan)

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tel +43-1-904 2004
www.galerie-mam.com


"Die Nacht ist in den Tag verliebt ............"

und setzt Alles daran, es ihm gleich - die Nacht zum Tag - zu machen.

Schlüpft in ein artifizielles, prächtiges Kleid aus glitzerndem Licht um zu gefallen, zu betören, glamourös zu verführen oder aber in ein unspektakuläres, nüchternes, cooles Alltagsgewand.
Ein magischer Ausnahmezustand, verliebt zu sein, in dem man, wer weiß was nicht Alles unternimmt, um auf sich aufmerksam zu machen.

Den "diamond in you" zu suchen, seine unzähligen Facetten zum funkeln zu bringen wie Tatsuo Miyajima, in dessen Objekt geheimnisvoll flirrende Zahlenfolgen auf unendliche, auch gänzlich unerwartete Möglichkeiten verweisen oder aber stoisch das irreversible Ablaufdatum unseres Daseins anmahnen, wenn die verrinnenden Sekunden bis zum Knock-out unserer Existenz wie einem angeschlagenen Boxer in "Count down on nine" heruntergezählt werden.

Fernando Sanchez Castillo tarnt den Trommelwirbel seiner Parolen ("Tremblez Tyrans") mit clowneskem Zirkusglitter , während Bruno Peinados Sentences als absolut lakonisch nüchternes Menetekel an der Wand stehen. Die Persiflierung des amerikanischen Traums lockt ihn allerdings aus seiner konzeptuellen Reserve, wenn der aufgescheuchte Adler seinen "Wild Disney" umkreisen lässt.

Symbol für Verwandlung und irdische Rationalität ist die Werkgruppe "Wie die Dinge zusammenhängen" von Manfred Erjautz. Zwei Erdbälle und ein Mond schweben über uns als illuminiertes Wechselspiel von Tag und Nacht.
Bernardi Roig's "Ejercicios para transportar la luz" bringt uns Erleuchtung ebenso wie Blendung und spielt auf unsere gesitige Blindheit an. Licht ist ein selbstverständlicher Bestandteil unseres Lebens und wird wie andere grundlegenden Konstanten menschlicher Erfahrung wie Raum und Zeit umso rätselhafter, je eingehender wir uns mit ihm befassen.

In diesem Spannungsfeld stehen auch die Arbeiten von Carlos AIRES, Brigitte KOWANZ ("Abwesenheit"), Matthew Mc CASLIN, Ulla RAUTER und Markus WILFLING.

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