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Einzelausstellung: Ik-Joong Kang - Cologne Pagoda & other works (vorbei)

8 Juni 2002 bis 13 Oktober 2002
  Ik-Joong Kang - Cologne Pagoda & other works
 
www.alexanderochs-galleries.com ALEXANDER OCHS GALLERIES BERLIN | BEIJING

ALEXANDER OCHS GALLERIES BERLIN | BEIJING
Besselstr. 14
10969 Berlin
Deutschland (Stadtplan)

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tel +49 (0)30 - 24 00 866 80
www.alexanderochs-galleries.com


Ausstellungsort:
Museum für Ostasiatische Kunst –
Staatliche Museen zu Berlin

Nach der Präsentation von Werken Nam June Paiks (geb. 1932) zeigt das Museum für Ost­asiatische Kunst mit den Installationen von Ik-Joong Kang zum zweiten Mal Arbeiten eines zeitgenössischen koreanischen Künstlers. Der 1960 in Cheong Ju, Korea, geborene und seit 1984 in New York lebende Künstler ver­weist auf zahlreiche Ausstellungen in Museen und Galerien zwischen Seoul, Tokio und San Francisco und wurde mehrfach mit Stipendien und Preisen, u. a. einer Besonderen Erwäh­nung der Biennale in Venedig, geehrt. In Berlin wurde der Künstler erstmals 1998 im Haus der Kulturen der Welt in der Ausstellung ‚ Im Jahr des Tigers: Korea’, in Deutschland u.a. vom Ludwig Forum für internationale Kunst Aachen und dem Museum Ludwig Köln (KunstWelten im Dialog; 1999/2000) präsentiert.

Sein Markenzeichen sind kleine Gemälde und Materialbilder im Format von 3 x 3 Inch (ca. 7,5 x 7,5 cm), die er zu Bilderfolgen und Installationen zusammenfügt. Aus pragmati­schen Gründen in Studententagen erschaf­fen – das kleine Format passt gleichermaßen in Handfläche und Hosen­tasche und kann überall bearbeitet werden – wurden die Bilder zu Modulen, die in immer neuer Zusammen­setzung jeweils andere Bedeutungen trans­portieren. Ähnlich Tagebuch­aufzeichnungen spiegeln sie Ge­danken und Phantasien, alltägliche Erlebnisse und Beobachtungen oder reflektieren philoso­phische und profane Überlegungen. Zentrales Werk der Ausstel­lung ist die beziehungsreiche Installation „Cologne Pagoda“, die in Reaktion auf den Anschlag auf das World Trade Center entstand. Zusammen­gesetzt aus 1500 Kunst­harzkuben, die Andenken und Fundstücke aus Korea einschließen und gleichzeitig mit einer amerikanischen Interpretation der Auseinan­dersetzungen zwischen Nord- und Südkorea beschriftet sind, gemahnt die unvollendete Pagode an die bestehenden Konflikte in der Region. Ein Grenzgänger zwischen den Kulturen, bemalt Ik-Joong Kang sein in das Werk integriertes skulpturales Selbstporträt in einer Weise, die amerika­nische Pop-Art ebenso assoziiert wie korea­nische Traditionen. Neben der Figur liegt die Skulptur eines Koffers, den er während der Evakuie­rung des New Yorker UNO-Gebäudes am 11. September 2001 bei sich trug. Am 11. September hielt sich der Künstler nicht zufällig im "UN-Building" auf, sollte er an diesem Tag doch seine Installation "Amazed World" im Beisein des UNO-Generalsekretärs Kofi Annan in der Lobby des Gebäudes und in Vorbereitung der damals geplanten "Weltkinder-Konferenz" eröffnen.
Für die Arbeit "Amazed World" hatte der Künstler mit Unterstützung der UNESCO und zahlloser internationaler Organisationen 45000 Zeichnungen auf seinem 3 x 3 Inch-Format von Kindern aus 125 Ländern gesammelt.

Ik-Joong Kang nimmt die Ausstellung im Museum für Ostasiatische Kunst zum Anlass, Berliner Kinder einzuladen, sich mit ihren Zeichnungen am Projekt "Amazed World" zu beteiligen. Die im Museum gesammelten Zeichnungen sollen im September 2002 in Berlin gemeinsam mit Zeichnungen aus der New Yorker Arbeit installiert werden.

Die Ausstellung wird veranstaltet in Kooperation mit der PRÜSS & OCHS GALLERY (former Asian Fine Arts), Berlin.

MUSEUM FÜR OSTASIATISCHE KUNST
Museen Dahlem
Kunst und Kulturen der Welt
Lansstraße 8, 14195 Berlin

Di-Fr 10-18 Uhr Sa, So 11-18 Uhr
Eintritt: Euro 6,--/erm. 3,--

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