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Einzelausstellung: Karin Frank - Putin, Schröder und Schiele (vorbei)

8 April 2005 bis 30 Mai 2005
  Karin Frank - Putin, Schröder und Schiele
Karin Frank, Lebensbaum, 2003, Holz, h: 26 cm
 
www.galerie-mam.com MAM Mario Mauroner Contemporary Art

MAM Mario Mauroner Contemporary Art
Weihburggasse 26
1010 Wien
Österreich (Stadtplan)

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www.galerie-mam.com


Presse

KARIN FRANK im MAM roomnumberOne

Eröffnung: Freitag, 8. April 2005, 19.00 Uhr
Ausstellungsdauer: 9. April bis bis 28. Mai 2005

Seit Jahren nimmt Karin Frank eine Sonderposition in der österreichischen Bildhauer-Szene ein: unverwechselbar witzig, ironisch und kraftvoll bearbeitet sie seit Jahren Holz und verwirklicht mehr und mehr ihr visionäres Universum von Natur und Mensch, besonders aber von der Natur des Menschen, befreit sein Dasein von erworbenen Konventionen und angehäuften Tabus. Ihre Szenerien sind mit Vorliebe auf Kugeln angesiedelt, kleinen und größeren Weltkugeln, in denen geheimste und banalste Tätigkeiten zum zentralen Inhalt der Kunst werden: prächtige Verschmelzungen, Erektionen und Eruptionen!

In den letzten Jahren stand vor allem das Thema Ausscheidung (Scheiße) im Vordergrund. Hart am Tabu und gleichzeitig mit freud'scher Freude genussvoll genau dort den Meißel ansetzend, wo man als zivilisierter Mensch die Tatsachen gerne zu verbergen sucht und worüber man, abgesehen vom medizinisch-therapeutischen Gebiet, nicht spricht. In ihrer intensiven Vorliebe für Exkremente schließt die junge Künstlerin direkt an die Tradition des Wiener Aktionismus an, abgesehen von dem Unterschied, dass sich die Substanzen durch das Medium der Bildhauerei verfestigen und somit zu Monumenten unserer banalsten und gleichzeitig menschlichsten, unsere organische Existenz sichernden, Aktivitäten werden.

Neuestens weitet sich das Interesse der Künstlerin auf das Gebiet anderer Sekrete aus, wie zum Beispiel Sperma und Schleim, die sich dann in Form von Wolken oder , weitaus prekärer, in Form einer Kugel und somit global, manifestieren. Instinktiv und zielsicher trifft Karin Frank die wunden Punkte dieser (unserer und ihrer) Welt: „Ihre Motive, Personen und Szenen nehmen sich die Freiheit, nicht frei erfunden zu sein", so Andreas Spiegl und „Karin Frank speaks frankly", das, mit ihren neuen Skulpturen, mehr denn je!

Damit positioniert sich die Künstlerin auch in vorderster Front einer aktuellen Skulpturauffassung, die sich als Gegenpol zu einer avancierten Raum- und Medienkunst versteht und auf eine klare, pointierte und sehr direkte Sprache aufbaut.

Wir freuen uns, Sie in der Galerie begrüßen zu dürfen und danken Ihnen für Ihr Interesse.

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