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Bilder • Objekte • Skulpturen
Über die Ausstellung
Diese Ausstellung gibt Einblick in eine Kunstrichtung, die die Kunst des 20. Jahrhunderts bis heute umfassend bestimmt hat. Die Anfänge dieser gegenstandslosen Kunstströmung sind auf die Jahre um 1913/14 zu datieren, als in Russland aus der Nachfolge von Kubismus und Futurismus der "Konstruktivismus" entstand. Der exakte Begriff "Konkrete Kunst" wurde erstmals 1930 von dem niederländischen Künstler Theo van Doesburg als Gegensatz zum Begriff der "abstrakten Kunst" verwendet. Van Doesburg war 1917 u.a. mit Piet Mondrian Mitbegründer der Künstlergruppe "De Stijl". Diese konstruktivistische Bewegung strebte nach geometrischer Klarheit einer auf formale und farbliche Grundelemente reduzierten Malerei und Architektur. Konkrete Kunstwerke haben keinen Vorbildbezug und stellen auch keine Personen oder Dinge dar. Sie thematisieren vielmehr die Wechselwirkungen der innerbildlichen Farben und Formen zueinander. Konkrete Kunst vermittelt kein Abbild, sondern behandelt nur dem Kunstwerk selbst innewohnende und auf sich selbst bezogene Themen wie zum Beispiel bei der Malerei Bildaufbau, -gleichgewicht oder Flächen-, Form- und Farbbezüge. Die Auswahl der Künstler dieser Ausstellung sieht bewußt ab von einer Präsentation der Protagonisten konstruktiver und konkreter Kunst, um bekannte Vertreter der nachfolgenden Generationen vorzustellen.
Ausstellungsdaten / Katalog
Gezeigt werden ca. 50 Arbeiten: Gemälde, Reliefs und Objekte. Zur Ausstellung erscheint ein 64seitiger Katalog mit farbigen Abbildungen und einem Text der Kunsthistorikerin Dr. Eva Müller-Remmert. Schutzgebühr: 10 EURO.
Osterferien der Galerie: 12.-27. April 2003 |