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Gruppenausstellung: LANDSCAPES PAPER (vorbei)

27 Juli 2001 bis 8 September 2001
  LANDSCAPES  PAPER
 
www.alexanderochs-galleries.com ALEXANDER OCHS GALLERIES BERLIN | BEIJING

ALEXANDER OCHS GALLERIES BERLIN | BEIJING
Besselstr. 14
10969 Berlin
Deutschland (Stadtplan)

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www.alexanderochs-galleries.com


Nach einer äusserst erfolgreichen Soloausstellung der japanischen Künstlerin Chiharu Shiota, widmet ASIAN FINE ARTS BERLIN dem lassischen asiatischen Werkstoff Papier und damit den Künstlern In Ho Baik (Korea), Zhu Jinshi (China) und Xu Bing (China) ihre Sommerausstellung ‚LANDSCAPES PAPER’.

In Ho Baik, 1960 in Seoul/Korea geborener Künstler, wird erstmals im Galerieprogramm und in Berlin gezeigt. Nach seiner Soloausstellung „Scales“ im Württembergischen Kunstverein Stuttgart (April 2001), setzt sich Baik in Berlin mit Teilen der Aussenarchitektur des Galerieraumes auseinander, von der er Papierskulpturen fertigt, die er in den Innenraum transferiert.

Papier (und Reispapier) gehören zur Welt In Ho Baiks. Der Künstler ‚stülpt’ seinen Werkstoff wie eine Aussenhaut über vorgefundene Körper.
Die so entstehenden Skulpturen transformieren die Parameter Masse, Gewicht und Volumen in neue Körper von höchster Leichtigkeit und Transparenz. Die Werke Baiks assoziieren eine Membran, die einen Austausch nicht nur zwischen Innen- und Aussenhaut, sondern auch dem Sichtbaren und unserer Vorstellung herstellt.

Während In Ho Baik sein Konzept von ‚Aussen nach Innen’ anlegt, bewegt sich der Berliner DAAD Stipendiat (1990) Zhu Jinshi vom Innen- in den Aussenraum. Seine bis zu vier Meter hohen Papier- und Bambusskulpturen wachsen wie Landschaften aus dem Boden und setzen sich aus dem Galerieraum in den Garten fort. Fumio Nanjo, Kuratorin der diesjährigen Instanbul-Biennale schreibt zu seinen Werken: „Zhu Jinshis Arbeit gilt der Gegenwart, nicht der Tradition. Und nicht das Material ist Gegenstand, sondern der Geist.“

In einer Art „konkreter Poesie“ auf Nepalpapier kalligrafierte Landschaften des chinesischen Künstlers Xu Bing ergänzen die Ausstellung. Der in NYC lebende Xu komponiert aus chinesischen ‚characters’ Schrift-Zeich(nung)en zu grafischen Bildern. ‚Im Wahrsten Sinne des Wortes’ bringt Xu so die chinesische Kalligrafie zurück zu ihren Wurzeln. Der Künstler setzt somit seine langjährige Auseinandersetzung um Schrift, Zeichen und Sprache fort, wie schon in seinem Schlüsselwerk ‚A Book from the sky’ (1988), welches das Museum Ludwig Köln im letzten Jahr ankaufte.
Inspiriert zu den ‚Himalaya Drawings’ hat den Künstler, nach eigenen Worten, sein zehn-jähriger Aufenthalt in New York, und sein so veränderter und „verwestlichter“ Blick auf Asien. Die in der Galerie präsentierten Arbeiten wurden erstmals in der Ausstellung „Delicate Balance“ im Kiasma Museum for Contemporary Art, Helsinki, Finnland (2000) gezeigt.

ASIAN FINE ARTS BERLIN stellte den mit dem Mac Arthur Genius Award ausgezeichneten Künstler mit seiner Installation ‚lost letters’ 1997 erstmals in Berlin aus. Daneben war Xu Bing in Deutschland in folgenden Ausstellungen vertreten: „Translated Acts“, Haus der Kulturen der Welt, Berlin; „Zeit Wenden“, Kunstmuseum Bonn, 2000; „KunstWelten im Dialog“, Museum Ludwig Köln, 2000; „Die anderen Modernen“, Haus der Kulturen der Welt, Berlin, 1997.

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