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Einzelausstellung: Mark Mender. One Step Beyond - Fotografien Der 60er & 70er Jahre (vorbei)

19 Januar 2013 bis 23 Februar 2013
  Mark Mender. One Step Beyond - Fotografien Der 60er & 70er Jahre
 
  VAN HORN

VAN HORN
Ackerstr. 99
40233 Düsseldorf
Deutschland (Stadtplan)

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tel +49 (0)211 - 500 86 54
www.van-horn.net


Gestatten? Mender. Mark Mender! - Kein anderer Modefotograf hat den Zeitgeist der "Generation Bond" so stimmungsvoll und sexy eingefangen wie er. Mender, geboren 1933 in München, ist Autodidakt auf dem Gebiet der Fotografie. Seine technische Experimentierfreude und sein Gefühl für besondere Settings lassen ihn schnell zur Modefotografie-Ikone aufsteigen. Mender, der sich nach einer schillernden Karriere auf's Land zurückgezogen hatte, öffnet nun mit 79 Jahren sein reiches Archiv der Düsseldorfer Galerie VAN HORN, die ihm im Januar 2013 die lang ersehnte und längst überfällige Einzelausstellung widmet und damit den Zahn der Zeit trifft..

Rauchende Männer, trotzige Schönheiten, cool inszeniert in ungewöhnlichen Settings prägen die avantgardistischen Fotostrecken der 1960er und 70er Jahre Mark Menders. Indem er einen zeitty­pischen Raum für die Szenen und Stories schafft, gelingt es ihm, der Mode in seinen Arbeiten eine neue Gewichtung zuzugestehen - Ihr wird Leben eingehaucht und seine Kunden wie Bogner, Fred Perry und Agfa danken es ihm. Lange vor seinen Kollegen erkannte er die Wichtigkeit der "Location" und erzählt in seine Bildern aufregende Geschichten von Alaska über Bali bis Vermont. Jegliche Sterilität muss weichen zugunsten einer kreativen, exotischen und innovativen Stimmung im Bild, die selten poppiger und utopischer war. Seine Experimentierfreude wird dabei alsbald zum Markenzeichen. Der Autodidakt erlernt zunächst das Handwerkliche aus Büchern, das Besondere entnimmt er seinen Experimenten mit Licht und Raum. So erkundet er vor allem die Möglichkeiten der Mehrfachbelichtung, welche er in all ihren Variationsformen durchspielt. Darüber hinaus kommt jede erdenkliche Lichtart von Nitraphot bis zum Blitz zum Einsatz. Tageslicht war zeitweilig sogar in seinen Studioinnenräumen mög­lich, als er das Dach durch eine Plexiglasscheibe hat ersetzen lassen. Seine Formate erstrecken sich dabei vom Kleinbild bis zum 18 x 24 Format.

Seine Experimentierfreude geht über das Formale hinaus, wenn in seinen Modefotografien alles zum Laufsteg erhoben wird - bis auf den Laufsteg selbst! Sei es der exzentrisch inszenierte Stu­dioraum, der Flughafen samt Privatjet, die Pyramiden in Ägypten oder die ferne Exotik Balis. Die Settings steigern die Wirkung der Mode samt ihrer Geschichte im Geheimagenten-Look und vermittelt ungetrübt die political incorrectness jener Zeit. Seine Arbeiten sind eine Dokumenta­tion des Zeitgeistes einer ganzen Generation.

Mark Mender beginnt in den 1960er Jahren mit der Modefotografie, welche für ihn fernab jeglicher gestalterischer Regeln funktioniert. Vor allem mit sei­ner PR-Zeitschrift "Repräsentanten der Mode" gelingt es ihm sich einen sowohl künstlerisch als auch wirtschaftlich einzigartigen Freiraum zu erschaffen. Zwei Dekaden später wird er zum Pionier auf dem Gebiet des Videos und kreiert seither mit sei­ner Firma "TV-One Studio GmbH" Werbespots, Industriefilme sowie 3D-Computeranimationen. 2006 wurde er auf dem ITVA-Festival für sein Lebenswerk ausgezeichnet.

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