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Gruppenausstellung: Markus Oehlen / Roland Schauls / Gerhard Kehl - Angekommen (vorbei)

24 Februar 2013 bis 8 April 2013
  Markus Oehlen / Roland Schauls / Gerhard Kehl - Angekommen
Roland Schauls, Als Maria Gott erfand, 2011-12, Acryl und Kohle auf LW, 160x140cm
 
  Galerie Supper

GALERIE Supper
Kreuzstraße 3
76530 Baden-Baden
Deutschland (Stadtplan)

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tel +49 (0)7221 - 37 30 450
www.galerie-supper.de/


Endlich "angekommen" in den neuen Räumlichkeiten in Baden-Baden vereint die GALERIE Supper in der kommenden Ausstellung drei besondere künstlerische Positionen:

Markus Oehlen (*1956, Krefeld), Roland Schauls (*1953, Luxemburg) und Gerhard KEHL (*1964, Wissen an der Sieg).

Auf den ersten Blick scheinen keine Gemeinsamkeiten zwischen den drei, in ihrer künstlerischen Umsetzung so unterschiedlich arbeitenden Künstlern erkennbar zu sein. Jeder hat seine ganz eigene individuelle Handschrift bzw. Technik entwickelt, die unverkennbar ist.

Markus Oehlen, einer der Hauptvertreter der Jungen Wilden, trägt seine Motive in pastoser Malweise in verschiedenen Schichten auf, so dass der Bildgegenstand in Abstraktion aufgeht. Seine meist großformatigen Bilder scheinen regelrecht zu flimmern, zu vibrieren. Die vom Bild ausgehende Wirkung wird durch den offenen Bildrand direkt auf den Betrachter übertragen. Seine Werke scheinen die Umgebung unmittelbar in Bewegung zu setzten.

Die Arbeiten Roland Schauls sind ähnlich spannungsgeladen und bewegt. Durch die ironische Darstellung seiner Motive, die intensive, leuchtende Farbgebung, sowie die bewussten perspektivischen Brüche, entsteht eine außerordentliche Vielschichtigkeit. Thematisch bedient er sich vor allem an Inhalten der europäischen Ideen- und Kunstgeschichte, die von ihm ironisiert und auf die heutige moderne Lebenswelt übertragen werden.

Auch Gerhard KEHL schafft mit seinen Lackskulpturen eine Verbindung zwischen alter Tradition und Modernität. Seine im Erzgebirge aus Holz hergestellten und von ihm bemalten Skulpturen zeigen die Verbindung von Natur und Kultur. Von der Tradition des Comics kommend reflektiert der Künstler in seinem Werk Themen wie die persönlichen Freiheit, die genetische Vorbestimmtheit, sowie gesellschaftliche Zwänge und Normen. Immer wieder auftauchende Bildmotive sind das Ei, die Henne und die Frau.

Jeder der Künstler setzt sich auf seine Art und Weise kritisch mit der Gesellschaft und den vorbestimmten Normen und Werten auseinander. Alle brechen mit den klassischen bzw. vorangegangenen Gestaltungsprinzipien. Sie beschäftigen sich mit Themen, die sie in ihre eigene moderne Bildsprache übersetzt und in die Gegenwart transportiert haben. Alte, herkömmliche und traditionelle Bildthemen sind also nun angekommen. Angekommen in unserer Zeit. Ankommen muss aber auch der Betrachter. Er muss sich auf die Bilder konzentrieren, sich auf sie einlassen, sie intensiv betrachten. Nur dann kann ein spannender Dialog entstehen - zwischen den Werken selbst und dem Betrachter.

Vernissage: Samstag, 23. Februar 2013, 18.30 - 20.30 Uhr
Einführung: Elena Korowin M.A., Staatliche Kunsthalle Baden-Baden.

Podiumsdiskussion Kontrovers: Sonntag, 24.März 2013, 14.00 Uhr.

Teilnehmer: Elena Korowin M.A., Staatliche Kunsthalle Baden-Baden und Hendrik Bündge, Staatliche Kunsthalle Baden-Baden.

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