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Gruppenausstellung: MASTERPIECES. MADE BY CHINESE. (vorbei)

22 September 2001 bis 3 November 2001
  MASTERPIECES. MADE BY CHINESE.
 
www.alexanderochs-galleries.com ALEXANDER OCHS GALLERIES BERLIN | BEIJING

ALEXANDER OCHS GALLERIES BERLIN | BEIJING
Besselstr. 14
10969 Berlin
Deutschland (Stadtplan)

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www.alexanderochs-galleries.com


In dieser Gruppenausstellung konzentrieren wir uns auf zeitgenössische ‚Klassiker’ und lassen so auch unsere gut vierjährige Galerie-Entwicklung Revue passieren.

Die Ausstellung formuliert einen naturgemäß subjektiven Blick auf den gegenwärtigen Status zeitgenössischer chinesischer Malerei und Skulptur vor der Folie traditioneller Techniken wie Scherenschnitt und Kalligraphie. Sechs der neun Künstlerinnen und Künstler wurden von der Galerie seit 1997 schon in Einzelpräsentationen gezeigt, drei sind neu im Programm. Bei der Auswahl der Künstler interessierte uns in der Vorbereitung der Ausstellung nicht nur die Haltung derselben, vielmehr haben wir besonderes Augenmerk auf hohe Qualität der einzelnen Werke gelegt.

Vertreten sind drei Künstler, die über Professuren an chinesischen Akademien (Peking, Hangzhou) verfügen, fast alle waren zu relevanten Biennalen im ‚Süden der Welt’ wie Kwanju, Havanna, Shanghai, Sao Paulo und Fukuoka eingeladen. Alle präsentierten Künstlerinnen und Künstler sind in wichtigen Sammlungen, wie Sammlung Ludwig Köln, Sammlung Hoffmann Berlin, Stedelijk Museum, Amsterdam, MoMa New York, Guggenheim NYC, San Francisco Museum of Modern Art, British Museum, Fukuoka Art Museum und Hiroshima City Museum of Contemporary Art vertreten.

Mit Fang Lijun, Yue Minjun und Yang Shao Bin präsentiert die Ausstellung MASTERPIECES die Spitzengruppe der in Peking lebenden Maler und Bildhauer. Während Fang Lijun mit einem überdimensionalen Holzschnitt vertreten sein wird, (Erstpräsentation Venedig-Biennale, 1999) zeigt Yang Shao Bin neben neuen Bildern erstmals auch eine Skulptur, die er aus dem Sujet seiner Gemälde generiert. Yue Minjun beantwortet mit dem grossformatigen Bild ‚I’m Chinese’ wiederum die Gruppe seiner Skulpturen, die derzeit in der Ausstellung ‚Ornament und Abstraktion’ von der Foundation Beyeler, Basel gezeigt wird.
Der in Berlin lebende Maler Ling Jian beantwortet die Arbeiten der Pekinger mit neuen Gemälden aus seiner Serie ‚Asian Fashion’ und damit seinem ‚westlichen Blick’.

Die zwischen Tianjin/China und New York pendelnde Künstlerin Cai Jin verwendet für ihren Werkzyklus ‚Bananaplants’ Matratzen als Bildträger und ist mit einer im Bonner Frauen-Museum 1998 erstmals gezeigten Arbeit sowie einem neuen Werk, gemalt auf Seide und kleinen Zeichnungen vertreten. Die Pekingerin Yin Xiuzhen, eingeladen in die Austellung ‚Living in Time’ im ‚Hamburger Bahnhof’, installiert in einem eigenen Raum nochmals ihre Installation ‚Suitcases & Cie’.

Hinterfragt werden die bis hier formulierten Positionen durch Scherenschnitt, Kalligraphie und Radierung der Künstler Lü Sheng Zhong, Wang Dong Ling und Tan Ping. Tan Ping, Professor am Central Institute of Fine Arts in Peking, studierte Anfang der 90er Jahre an der Berliner Hochschule der Künste. Von ihm zeigt die Ausstellung eine mehrteilige Radierung, die 1991 in Berlin entstand. Der Pekinger Kunsthistoriker, Künstler und Publizist Lü Sheng Zhong, ebenfalls an der Pekinger Akademie lehrend, von zahlreichen Süd-Ostasiatischen Museen gesammelt und im Westen fast gänzlich unbekannt, stellt acht Scherenschnitte aus seiner 1999/2000 entstanden Werkgruppe ‚Poetry of Harmony / After-Effects of Tiananmen’ zur Verfügung. Wang Dong Ling gilt als der ‚Revolutionär’ der Kalligraphie, ist sowohl vom Guggenheim wie vom British Museum gesammelt und lehrt nach Gastprofessuren in den USA an der Akademie in Hangzhou. Wir zeigen Werke, die ausgehend von seiner Rezeption der Kalligraphie, als noch immer der wichtigsten der chinesischen Künste, die Grenzen zwischen Kalligraphie und Tuschmalerei aufheben.

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