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Gruppenausstellung: Mythos Marilyn - Von Attersee bis Warhol (vorbei)

8 Juni 2002 bis 19 August 2002
  Mythos Marilyn - Von Attersee bis Warhol
Antonio de Felipes
 
www.hilger.at Hilger modern

Hilger modern
Dorotheergasse 5
1010 Wien
Österreich (Stadtplan)

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tel +43 (0)1 - 512 53 15
www.hilger.at


MYTHOS MARILYN

Die Galerie Ernst Hilger zeigt im Rahmen der Ausstellung „Mythos Marilyn" Arbeiten aus den Bereichen Fotografie, Malerei und Video. Ausgehend von klassischen Fotografien wie Ernest Bachrach, Milton H. Greene, Philippe Halsman oder filmstills der Warner Bros. Pictures, in welchen Marilyn Monroe in den wohlbekannten und –beliebten Posen zu sehen und zu begreifen ist, wird diese Schau durch eine Vielzahl an renommierten und weniger etablierten jungen KünstlerInnen auf sehr ergiebige Weise erweitert.
Die Fotoarbeit von Antonio de Felipes visualisiert z.B. die Monroe als Eigentum von Metro Goldwyn Mayer, indem er ihr Portrait anstelle des Löwenkopfes im Logo erstrahlen lässt.
Einen Klassiker der Fotografie stellt Christopher Makos´
Ablichtung von Andy Warhol verkleidet als M.M. dar. Sieglind Gabriel ihrerseits ersetzt die Marilyn und ihre Tochter Lorna-Sue auf wenig veröffentlichtem Fotomaterial durch sich selbst bzw. ihre Tochter.

Auch Warhol selbst ist mit einer sehr eleganten Interpretation des Sexsymbols der 60er vertreten. Ein negativ anmutender Siebdruck lässt die verheimlichten sensiblen Züge der Diva durchscheinen. Beispielhaft verarbeiten allgemein gesehen die Künstler der Pop Art wie Mel Ramos, Tom Wesselmann oder Richard Lindner und assoziativ gesehen der Italiener Mimmo Rotella den Mythos und Kult um die Marilyn. Richard Lindner in diesem Falle in Form einer Lithografienmappe.

Zudem werden Leinwandarbeiten von Christian Ludwig Attersee und Karl Korab zu sehen sein. Arnulf Rainer präsentiert eine überarbeitete Radierung. Oswald Oberhuber kokettiert mit dem „Stern von Amerika" in Form einer Collage und tradiert seinerseits wiederum alte Posen und Schemata.

Andreas Leikauf setzt das bekannte Mc Donalds „M" auf Marilyns T-Shirt. Sasa Makarova verbildlicht das „Blonde Sonderangebot" auf expressionistische Manier und Sebastian Weissenbacher überlegt sich, welche Höschen Norma J. vermutlich nie getragen hat.
Und zuletzt sei Gerlind Zeilners Video-Endlosschleife von über 300 Marilyns erwähnt, sie setzt sich mit der Mannigfaltigkeit des Superstars auseinander.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Juli - August, Sa. geschlossen.

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