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Gruppenausstellung: Silent Abstract (vorbei)

25 Oktober 2003 bis 26 November 2003
  Silent Abstract
 
www.hilger.at Hilger modern

Hilger modern
Dorotheergasse 5
1010 Wien
Österreich (Stadtplan)

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www.hilger.at


Ausgewählte Originale und Grafiken der Klassischen Moderne wie beispielsweise Miró, Tàpies, Chillida und Brown sowie Werke von Hans Staudacher, Oswald Oberhuber und Peter Krawagna sind in der in der Ausstellung SILENT ABSTRACT in der Galerie Ernst Hilger zu sehen. Diese abstrakten Werke veranschaulichen die Lösung in der Malerei, welche die Wiedergabe der sinnlich wahrnehmbaren Wirklichkeit reflektiert. Der Spanier Joan Miró (geb.1893) arbeitete vollkommen losgelöst vom Gegenständlichen und schuf seine eigene Welt aus freischwebenden Fantasiebildzeichen, welche an Hieroglyphen erinnern. In klaren Farben und in unterschiedlicher bildlicher Gestaltung stellt er das Imaginäre und Unbewusste dar. Antonio Tàpies (geb. 1923) fertigte informelle Materialbilder. Ende der sechziger Jahre entwickelte er eine Art Antiästhetik, die ihn zu Objekten führte, in denen er verschiedene Materialien kombinierte. Eduardo Chillida (geb. 1924), ein Hauptvertreter der modernen ungegenständlichen Plastik Spaniens, befasste sich mit abstrakten, aber figurenhaft wirkenden Objekten, die bisweilen an landwirtschaftliche Geräte erinnern. Miró, Tàpies und Chillida verfügen über ein beachtliches grafisches Oeuvre. Hans Staudacher (geb. 1923) gilt als der österreichische Vertreter der internationalen Kunstentwicklung, die gleichzeitig in der Nachkriegszeit in Europa und auch Amerika einsetzte. Sie wird mit verschiedenen Begriffen wie Tachismus, lyrische Abstraktion, abstrakter Expressionismus oder Action-Painting bezeichnet. Schliesslich setzte sich der Begriff Informell bzw. Lyrisches Informell durch. Oswald Oberhubers (geb. 1931) Obsessionen, seine Beharrlichkeit Dinge voranzutreiben, werden an seinem komplexen und überaus vielschichtigen Gesamtwerk sichtbar. Hans Staudacher sowie Oswald Oberhuber zählen heute zu den herausragendsten Kunstschaffenden Österreichs. Peter Krawagnas (geb. 1937) gross- und mittelformatige Leinwandarbeiten sind zum ersten Mal in der GALERIE ERNST HILGER ausgestellt. Krawagna gehört nicht zu den beschreibenden Künstler im Sinne von Naturalismus oder Illusionismus. Er schildert und abstrahiert und beschreibt Artefakte dieser Welt. Expressives und persönlicher Gestus vermischen sich mit rationaler, eher untersuchender, konstruktiver, das Bildgerüst bedenkender Grundtendenz. Der Amerikaner James Brown (geb. 1951) schliesslich zählt neben Baechler, Haring, Basquiat und Schnabel zu den wichtigsten Künstlern der mittleren Generation in den USA. Fast seismographisch zeigt sich der zeichnerische Duktus von James Brown, mit dem er in äusserst reduzierter Weise Köpfe definiert - nicht als identifizierbare Portraits, sondern als abstrahiert maskenhafte Zeichen für Menschen.

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