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Einzelausstellung: Wolfgang Herzig (vorbei)

1 Oktober 2005 bis 29 Oktober 2005
  Wolfgang Herzig
Wolfgang Herzig, Allegorie der Malerei, 2005
Öl/Leinen, 153 x 140 cm
 
www.hilger.at Hilger modern

Hilger modern
Dorotheergasse 5
1010 Wien
Österreich (Stadtplan)

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www.hilger.at


Der gebürtige Steirer Wolfgang Herzig – einem der sechs Mitglieder der Gruppe Wirklichkeiten – hatte schon 1968 mit der Schau in der Wiener Secession den ersten großen Erfolg. Mit seinem sarkastischen Realismus reißt er Themen nicht einfach an, er geht ihnen gewissenhaft und ausführlich auf den Grund. Aktuelle Trends lässt der Maler aus, vielmehr interpretiert er kunsthistorisch Themen. Otto Breicha über den Künstler: "Überzeugend, wie es da einer versteht, das, was ihn schaffen lässt, merkwürdig und stark aussagend zu vermitteln."

Herzigs Bilder sind anders als die seiner Freunde. Die zeitkritische Thematik ist zielgerichtet, die aggressive Farbgebung nicht spontan, sondern bedacht. Herzig selbst bringt seine Methode auf den Punkt: "Meine Bilder sind schichtenweise aufgebaut wie bei den alten Meistern. Denn ich lege auf Haltbarkeit und Dauer großen Wert. Ich male spitz, weil ich spitze Pinsel verwende. Ich male spitz die Spitzen einer Tortenunterlage. Ich kann auch Anzüge malen, so gut wie ein Schneider schneidert. Ein Maurer, ein Freund von mir, lobt meine Mauern. Er sagt mir: `Sauber, besser hätte ich´s auch net zsammbracht`. Ich bin ein Pinsel-Akribist."

Er trifft das Auseinanderbrechen unseres gesellschaftlichen Gefüges. Das ist eine Diagnose, die weit in die Gegenwart und Zukunft reicht. Für empfängliche Menschen Anregung zur Therapie.

Emil Breisach

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